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Alle Jahre wieder – Weihnachtsbäume von Happy Tree

by Caroletta

© Foto: Cameron Kirby

Im Garten meiner Eltern steht ein Baum, über 10 Meter hoch und mit einem Hohlraum unter dem Nadelkleid, in dem ich mich als Kind immer gern versteckt habe. Dieser Baum ist etwas ganz besonderes. Denn vor 30 Jahren war er ein Weihnachtsbäumchen – mit Weihnachtskugeln, Sternen-Anhängern aus Stroh, aber eben auch einer gesunden Wurzel im Topf. Nach dem Fest hat mein Vater ihn in den Garten gepflanzt, wo er seither munter vor sich hin wächst.
In Deutschland werden jedes Jahr knapp 30 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Die meisten werden geschlagen und im Januar irgendwann entsorgt. In Berlin liegen sie dann immer am Straßenrand rum, stecken in Mülleimern oder thronen auf Parkscheinautomaten.

 

Dabei kann ein Baum viel mehr als für ein paar Tage hübsch aussehen. CO2 in Sauerstoff umwandeln, zum Beispiel.

Wäre es nicht schön, wenn man die Sache mit den Weihnachtsbäumen ein bisschen nachhaltiger angehen könnte?

Diese Frage haben sich auch Jan und Sebastian aus Düsseldorf gestellt und mit ihrem Startup Happy Tree eine Antwort gefunden. Happy Tree vereint Nachhaltigkeit und Weihnachten auf eine sehr originelle Art und Weise.

© Foto: Happy Tree

Über die Internetseite www.happytree.de kann man ganz bequem von zu Hause aus einen Weihnachtsbaum im Topf mieten und sich ihn bis ins Wohnzimmer liefern lassen. Nach dem Fest wird der Baum allerdings nicht lieblos am Straßenrand entsorgt, sondern abgeholt und in einer Baumschule zusammen mit seinen Artgenossen wieder eingepflanzt. Dort erholt sich der Happy Tree dann bis zum darauffolgenden Dezember, bevor er einen pünktlich zum nächsten Weihnachtsfest wieder zu Hause besucht. Alle Jahre wieder quasi.

Alle Bäume sind zudem Fair Trees® zertifiziert, das heißt eine angemessene Entlohnung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen für die georgischen Zapfenpflücker (Ja, die guten alten Nordmanntannen kommen gar nicht aus dem Norden, sondern aus dem Kaukasus ;-)), umweltverträgliche Produktionsformen und Nachhaltigkeit stehen im Vordergrund.

So und jetzt kommt der riesengroße Haken an der Sache:

Happy Trees gibt es derzeit leider nur in Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Hannover, Köln, Münster und Wuppertal.

Ich finde die Idee trotzdem ganz großartig und hoffe, dass im nächsten Jahr noch ganz viele andere Regionen dazukommen!


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1 Kommentar

Mareike 31. März 2018 - 12:39

Ist ja cool, muss ich mir merken. Bisher hatten wir seit ca 10 Jahren keinen Baum mehr, also seit ich erwachsen war quasi. Aber so eine Alternative klingt auch schön, da ich jetzt selber Nachwuchs bekomme und der sich sicherlich freut über ein schönes Bäumchen freut, kann man dann gleich in die Erziehung mit einbauen :)

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