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Künstlerportrait – Mark Bryan

by Caroletta

Ein erklärtes Ziel dieses Blogs ist ja auch und vor allem die Auseinandersetzung mit Kunst.

Ich möchte euch Einblicke in meine eigene Arbeit gewähren, über Ausstellungen schreiben und Anregungen geben, um das Paralleluniversum der modernen Kunst besser zu verstehen.

Aber vor allem möchte ich eins: meinen Lesern aufstrebende und etablierte Künstler vorstellen, deren Arbeiten sich dem konservativen Kunstverständnis weitestgehend entziehen und vielleicht gerade deshalb für den Betrachter wieder greifbar werden.

Das erste Künstlerportait auf Art & Almonds widmet sich dem kalifornischen Maler Mark Bryan.

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Bryan wuchs als Kind der 1950er und 60er Jahre auf. Die aufstrebende Popkultur auf der einen und der kalte Krieg, die Rassentrennung und der Vietnamkrieg auf der anderen Seite hinterließen ihre Spuren. Bryan wurde sich früh bewusst, dass mit der Menschheit etwas gewaltig schiefläuft und entdeckte die Malerei als Mittel zum Zweck, um seine Eindrücke zu verarbeiten.

Nach einem abgebrochenem Architektur-Studium kam er in den 1970er Jahren mit den Gründern der Chicano-Bewegung (Los Four) in Kontakt, was sein Verständnis von Kunst tief beeinflusste.

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Bryans surreale Gemälde sind gefüllt mit Symbolen und kulturellen Anspielungen, welche sich manchmal auch erst auf den zweiten Blick offenbaren. Bekannt wurde er vor allem für seine politischen Bilder, die sich unter anderem kritisch mit der Bush-Regierung auseinandersetzten.

the first - the puppet show

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Mark Bryan lebt an der amerikanischen Westküste wo er abwechselnd hinter der Staffelei oder auf dem Surfbrett steht. Er hat einen Sohn, eine Tochter, drei Enkel und eine Katze.

Mehr über Mark Bryan erfahrt ihr auf seiner Website oder auf Facebook.


Bitte beachtet, dass ich mit allen auf Art & Almonds vorgestellten Künstlern persönlich in Kontakt stehe. Ich veröffentliche grundsätzlich keine Werke anderer Künstler ohne deren ausdrückliche Zustimmung. Das Copyright der oben gezeigten Bilder liegt bei Mark Bryan.

 

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1 Kommentar

Konrad 18. Oktober 2018 - 17:44

Wirklich interessant. Dass Mark Bryan ein Kritiker des Nationalismus war, könnte man zwischen den Zeilen herauslesen. Aber an seiner Kunst entdeckt man ganz klar und eindeutig: Er hat auch den Speziesismus als Teufelswerk erkannt. Der Spezieismus wurde aber erst später tatsächlich verbalisiert, was diesen erst dann wirklich erkennbar macht. Ich finde den Speziesismus sehr grausam, ernähre mich natürlich auch nur vegan. Das Schlimmste ist, dass der Speziesismus nach dem gleichem Muster folgt, wie der Nationalismus/Rassismus, nur dass es eine andere Spezies ist, welche leidet, nicht aber eine andere Rasse. Zudem kommt, dass dieser Horror in weit größerem Ausmaße ist. Ja – für mich ist der Mensch und Tier gleich. Beide verspüren Angst, Schmerz und andere Gefühle. Somit ist dieser Kommentar wohl für viele moralisch verwerflich, diese Dinge zu vergleichen. Aber das Grundprinzip ist das Selbe. Das heftigste an beiden Ismen ist, dass im Augenblick, in diesen es herrscht, der Mensch nicht bemerkt, was faul ist. Vegane Blogs wie dieser hier, samt diesem Künstler sind aber Pioniere, welche es aufdecken. Die, die heute sagen „Vegan ist bullshit“ wären mit hoher Wahrscheinlichkeit auch damals im 3. Reich die besten programmierbaren Mitläufer gewesen. Denn weder für den Nationalsozialismus, noch für den Speziesismus gibt es Argumente. Beides ist einfach nur grausme Sch**** „Erst wenn es keine Schlachthöfe mehr gibt, wird es auch keine Schlachtfelder geben“ (Andreas Popp). Darin ist sehr viel Wahrheit, weil die Empathie zu Tier und Mensch die Selbe ist. Ich danke Dir vom ganzen Herzen im Namen der Tiere für Deine Arbeit. PS:Dieser Artikel passt somit hervorragend zu diesen veganen Blog in Verbindung zur Kunst. LG

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